ladegeraet fuer lithium-ionen akku

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ladegeraet fuer lithium-ionen akku

Neuer Beitragvon Thoni am Samstag 9. August 2003, 20:13

hallo ich bin neu und hab fast keine ahnung von elektronik. aber fragen habe ich :
also ich bin zur zeit in peru und moechte eine kleine regenwald expedition vornehmen, um fuer einen dokumentarfilm ueber essgewohnheiten zu filmen. also ein problem ist die stromversorgung, dabei brauchen wir nicht viel strom, eigentlich nur soviel, um den lithium-ionen akku der kamera zu laden. also ich hab hier nen typen gefunden der sagt: ich kann dir nen ladegeraet bauen, das den strom einer autobatterie also 12v auf die 7,2v deines akkus reduziert und damit kannst du dann ganz oft deine batterie laden, ohne einen konverter zu benutzen , der die 12v zuerst auf 110 v aufblasen muss, was nehme ich an die autobatterie schneller entladen laesst. meine frage: ist das nicht spinnerei, weil der lithium-ionen akku eine spezielle ladetechnik benoetikt ,die er nicht bauen kann oder wenn es moeglich ist? was fuer teile braucht er ,um das ding zu bauen und wenn es nicht oder nur schwer warscheinlich ist das er so nen teil bauen kann, wie kann ich berechnen wie oft ich meinen lithium-ionen akku laden kann, wenn ich nen konverter benutzt der die 12v in 110v umwandelt, wie ist die verdammte formel, oh haette ich bloss im physikunterricht besser aufgepasst.
also bitte helft mir, am zwanzigsten august soll es ja schon losgehen, danke und gruesse thoni
Thoni
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Neuer Beitragvon Schwarz am Sonntag 10. August 2003, 08:53

hallo

dazu fallen mir zwei möglichkeiten ein

1. du modifizierst das ladegerät selber für 12V betrieb
schau dazu mal auf meine HP www.black-strom.de.vu bereich schaltungen / 230V Ladeg auf 12V mod

2. ich hab mal einen schaltplan für ein Liion Akku Ladegerät gefunden, im anhang. die sache ist aber sicher nicht ohne
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Neuer Beitragvon Schwarz am Sonntag 10. August 2003, 09:00

mir fällt da gerade noch was ein

kauf dir doch für deine kammera gleich ein 12V ladegerät, das gibt es doch als zubehör für fast alle geräte

das währe die sicherste und einfachste methode
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Neuer Beitragvon anders am Sonntag 10. August 2003, 15:43

Wenn der "Typ" nicht wirklich nachweislich Erfahrung im Bau von Li-Ionen Ladern hat, denke ich auch, daß Du einen 12V Lader kaufen solltest.

Li-Ion-Akkus sind sehr übelnehmerisch veranlagt, was falsche Behandlung angeht, und ein fehlgeschlagener Bastelversuch geht richtig ins Geld.
Noch problematischer dürfte es sein, wenn Dir die Akkus erst im Urwald versagen.

Ich weiß nicht, ob es auch NiCd oder NiMH Akkus für Deine Kamera gibt.
Die haben zwar nicht so eine hohe Kapazität, sind aber preiswerter und wesentlich toleranter was schlechte Behandlung angeht.
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Neuer Beitragvon Thoni am Sonntag 10. August 2003, 17:08

ja vielen dank fuer eure schnellen antworten, werde ihm den plan mal unter die nase reiben. aber zu meiner anderen frage(erscheint euch vielleicht nichtigst) nach der formel, um zu berechnen wie oft ich den akku mittels eines konverters von einer 12v autobatterie laden kann, habt ihr nichts gesagt. koennt ihr da nochmal was nachlegen?
gruss
Thoni
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Neuer Beitragvon Sprigs-Glum am Sonntag 10. August 2003, 19:37

Dazu wäre es hilfreich zu wissen welche Kapazität dein Kamera Akku hat und welche Kapazität die Autobatterie.
« (¯`·._(¯`·._ ¤ Mehr Power ¤ _.·´¯)_.·´¯) »
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Neuer Beitragvon Thoni am Montag 11. August 2003, 23:57

also der akku 7,2v und 2800mAh der kleine akku7,2v und800mAh das ladegeraet input: 100v-240v 50/60Hz 20w
output: 8,4v 1.2A zum laden die autobatterie weiss ich nicht genau vielleicht 12v und 72Ah
also wie koennte die formel aussehen, wenn noch so nen konverter dazwischen geschaltet ist der von 12v auf 100v aufblaesst?
gruss thoni
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Neuer Beitragvon anders am Dienstag 12. August 2003, 10:14

12v und 72Ah sind 864 Wattstunden.

Sicherhaitshalber würde ich davon nicht mehr als etwa die Hälfte ausnutzen, sonst mußt Du den Jeep evtl. nach Hause schieben. Besonders wenn die Batterie vielleicht nicht neu ist.

Also sind rund 400 Wh verfügbar.


Der große und der kleine Akku haben zusammen 3,6Ah. bei 7,2V sind das 26 Wattstunden.
Der Gesamtwirkungsgrad der Kette Spannungswandler - Ladegerät-Akku wird wohl allenfalls bei 40% liegen, sodaß Du rund 65Wh für eine Ladung brauchst.
Das bedeutet, daß Du etwa 400/65= 6mal laden kannst, dann sollte die Autobatterie wieder aufgeladen werden.

Laß den Spannungswandler nicht unnütz laufen , die Leerlaufverluste dieser Dinger sind beträchtlich.
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Neuer Beitragvon Thoni am Dienstag 12. August 2003, 23:55

tausend dank , ich werde also auf jeden fall eine batterie mitschleppen. mit nem jeep wuerde man nicht weit kommen, das ist jungfraeulicher regenwald, da gehts nur per boot rein und wieder raus.
also tausend dank habt mir sehr geholfen.
gruss thoni
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Neuer Beitragvon anders am Mittwoch 13. August 2003, 10:13

Ein so große Batterie ist verdammt schwer.
Je nachdem wie's dort aussieht, kannst Du die Nutzungsdauer vieleicht mít einem handelsüblichen Solarmodul verbessern.
Im Conrad Katalog stehen je nach Geldbeutel und Bastelfähigkeit eine ganze Menge Typen zur Verfügung.

Bei den Leistungsangaben wäre ich allerdings skeptisch.
I.d.R. gelten die für volle Sonneneinstrahlung am Äquator.
Unter realen Verhältnissen, aber immer noch klarer Sicht und optimaler Ausrichtung, würde ich vorsichtshalber nur mit der Hälfte rechnen.

Wenns bedeckt ist, kommt übrigens so wenig raus (10%), daß es sich kaum noch lohnt, das Teil mitzuschleppen.

Generell würde ich Dir raten, die Verfügbarkeit von NiCd oder NiMH Akkus für Deine Cam zu prüfen.
Deren Aufladung ist wesentlich anspruchsloser und auch von Bastlern noch zu realisieren.
Vor allem aber steigt, durch den Verzicht auf die mehrfache Hin und Herwandelei, der Wirkungsgrad des Systems wohl auf das doppelte.

Vielleicht kannst Du die Kamera ja auch von externen Batterien versorgen. Es muß ja nicht immer gleich eine Traktorbatterie sein.
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Neuer Beitragvon Thoni am Mittwoch 13. August 2003, 17:41

conrad liefert, glaub ich, nicht nach peru.
das andere "problem"sind die baeume, die sind so hoch und stehen so dicht, das einfach nicht genug licht fuer solarzellen durchkommt , gps funktioniert dort auch nicht oder nur auf dem fluss.aber das mit der batterie und dem wandler wird schon klappen, wir schleppen ja allerhand zeugs dahin, also danke nochmal fuer deine gute beratung!
gruss thoni
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Neuer Beitragvon anders am Donnerstag 14. August 2003, 08:55

Wenn Du nicht vorhast die Auto-Batterie aufzuladen, und sie vielleicht sogar zurückläßt, ist ein Bleiakku keine besonders gute Idee.

Blei ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Schwermetall. Die Batterie wird reichlich 20kg wiegen.

Du erreichst vielleicht Kapazitäten in der Gegend von 30Wh / kg.

Wenn Du Dir diese Leistung in Form von Alkali-Mangan Zellen (Monozellen = Typ-D = LR20) mitnimmst, ist das rund 3mal leichter.

Die Varta V4020D beispielsweise wiegt 134g und hat eine Kapazität von 16,5Ah.
Selbst wenn man berücksichtigt, daß diese Kapazität für langsame Entladung gilt und man deshalb vorsichtshalber nur mit 10Ah rechnet und auch daran denkt, daß die mittlere Entladespannung nicht 1,5V ist, sondern vieleicht nur 1,25V, kommt man auf 93Wh/kg.


Daraus ergeben sich folgende Vorschläge:
a) Anstelle von 20kg Blei kauf Dir 20kg Monozellen und schalte sie hintereinander. Dann hast Du komfortable 220V Gleichspannung, an die Du, ohne den Aufwärtswandler mit potentiell miesem Wirkungsgrad, das Ladegerät direkt anschließen kannst.
Wegen der hohen Anfangsspannung kannst Du die Batterien bis zum letzen Funken leersaugen.
Vorsicht aber mit der hohen Spannung.
Vielleicht baut man besser nur Gruppen mit vielleicht 30V, die man erst bei Bedarf zusammensetzt. Das dürfte auch besser zu transportieren sein.


b) Häng Dir je 5 dieser Zellen =7,5V an den Gürtel und versorge die Kamera daraus. 750g mit geschätzt 10Ah nutzbarer Energie. Und läuft und läuft und läuft.....


Über die preislicher Situation dieser Vorschläge bei Euch kann ich nichts sagen. Aber bedenke, daß mindestens der Aufwärtswandler entfällt.

Ich würde übrigens auch ein kleines Vielfachmeßgerät mitnehmen. Man weiß ja nie...
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Neuer Beitragvon anders am Donnerstag 14. August 2003, 10:53

P.S:
Außerdem gebe ich zu bedenken:
Einmal richtig fallengelassen und es ist vorbei mit Blei.
Dann ist's gut wenn man für Redundanz gesorgt hat.
Sogar Ladegeräte sollen gelegentlich in die Totenstarre verfallen.
anders
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