Plattenspieler-Direktantrieb regeln

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Plattenspieler-Direktantrieb regeln

Neuer Beitragvon pllcd am Freitag 6. April 2007, 19:49

Hallo!

ich hatte vor längerer Zeit schonmal was über meinen Bastelplattenspieler berichtet. Leider haben sich die Antriebsprobleme eher vergrößert, als gebessert. Jetzt mach ich einen neuen Anlauf mit einem Direktantrieb.
Ich habe hier also einen Motor zum Direktantrieb mit einer "einigermaßen" einfachen Schaltung. Nach ein bisschen basteln habe ich ihn dann auch zum Laufen gebracht. Allerdings dreht er sich viel zu schnell. Jetzt meine Frage:

Kann mir jemand mit Hilfe des angegebenen Schaltplans einen Tip geben, wie man die Geschwindigkeit regeln kann?
Aus Vorsicht habe ich erstmal von einem einfachen Scan des Plans abgesehen, ich wollte nichts einfach so hier reinstellen. Wenn ich das doch irgendwie darf, möge man mir bitte Bescheid sagen :wink:
Erhältlich ist der Plan auf www.pollin.de bei Produktnummer 310 367 über die Suchfunktion.
Ich habe die Schaltung mit +20V versorgt und über 22k die Basis (hier Pin 1) von TM 30 gegen + gelegt. Dann dreht er sich. Mehr lässt sich aber nicht regeln.

Das ist der letzte Versuch, meinen "Plattenspieler" zu retten. Wenn das ganze mit diesem Motor sowieso X?Y?Z? ist, sagt bitte bescheid...

Schonmal danke im Voraus für eure Antworten!
pllcd
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Re: Plattenspieler-Direktantrieb regeln

Neuer Beitragvon derguteweka am Samstag 7. April 2007, 18:08

Moin,

pllcd hat geschrieben:Kann mir jemand mit Hilfe des angegebenen Schaltplans einen Tip geben, wie man die Geschwindigkeit regeln kann?


Also da das Teil ja auch in Plattenspielern verbaut wurde/wird muss das ja irgendwie gehen. Haste schonmal probiert, zusaetzlich zu dem 22k Widerstand an Pin 1 noch mal einen Widerstand (vielleicht auch so in der 22k Groessenordnung) nach Masse zu haengen?
Fuer mich sieht die ganze Schaltung danach aus, dass man eigenlich noch einen Referenzoszillator und einen Phasenvergleich braucht, um den Motor mit einer Steuerspannung so zu beaufschlagen, dass er die 45 oder 33.3 Upm macht.
Wenns nicht so genau ausgeregelt sein muss, dann muesste das irgendwie durch die Steuerspannung an Pin 1 machbar sein.

Gruss
WK
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Neuer Beitragvon Erfinderlein am Samstag 7. April 2007, 18:44

Hallo WK und pllcd,

solcherlei Plattenspieler wurden indirekt auf die Netzfrequenz geregelt indem man am Plattenteller ein aufgedrucktes Raster im Bereich einer Glimmlampenbeleuchtung mauell zum stehen brachte.

Es wäre also vermutlich der Ausgang an Stift zwei auf ein Poti nach Masse zu legen und der Mittelkontakt des Potis an den Eingang Stift eins.

Würde da mal mit 27k oder 47k Trimmpoti und einem Vorwiderstand von 2,2k nach Masse ( schützt OP-Ausgang ) experimentieren.

Viel Spass und LG aus GR
Lothar Gutjahr bestätigt:Senneca hatte recht. Wir haben nicht zu wenig Zeit, sondern vergeuden zu viel.
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Neuer Beitragvon derguteweka am Samstag 7. April 2007, 19:29

Moin,

Erfinderlein hat geschrieben:solcherlei Plattenspieler wurden indirekt auf die Netzfrequenz geregelt indem man am Plattenteller ein aufgedrucktes Raster im Bereich einer Glimmlampenbeleuchtung mauell zum stehen brachte.


Jaa, das kenn' ich auch noch :) Aber ich glaub' hier das Dingens ist noch ne Spur komfortabler. Der hat doch, wenn ich mich nicht ganz stark verguck', an seinem Pin2 ein Rechteck-Signal, dessen Frequenz direkt proportional zur aktuellen Plattentellerdrehzahl ist. Da muesst' man ja lediglich den Proportionalitaetsfaktor wissen, dann haett' man die Frequenzen, die bei 45 und 33.3 Upm auftreten wuerden. Diese (Soll-)Frequenzen muesst' man sich dann mittels Quarz und lustigen Teilerschaltungen als Referenz erzeugen (da fress' ich doch nen Besen wenn das nicht "zufaellig" irgendwelche "glatten" Teilerfaktoren und gaengige Quarzfrequenzen sind :) ) , und mit der vom Plattenteller gelieferten Ist-Frequenz vergleichen und den Motor entsprechend ansteuern und schon waers recht genau.
Also quisiquasi eine PLL mit dem Plattenspielermotor als VCO...

Gruss
WK
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Neuer Beitragvon pllcd am Samstag 7. April 2007, 22:26

Erstmal vielen Dank für die Antworten.

Den ersten Vorschlag von derguteweka hab ich mal befolgt, je niedriger der Widerstand wurde, desto deutlicher hörte man ein leichtes Brummen beim Laufen. Irgendwie klag das ganze leicht ruckelig, einfach unsauber, mal abgesehen davon, dass er sich immer noch so schnell drehte.

Erfinderleins Vorschlag hab ich mangels entsprechendem Poti nur mit zwei 22k Widerständen in Reihe nachbilden können, an deren Verbindung dann Pin 1 rangehängt, da tat sich gar nichts. Ist die Frage, ob sich dann mehr mit einem richtigen Poti in dem Bereich tun würde.

dergutewekas Ausführungen hab ich im Prinzip ein wenig verstanden, leider weiß ich aber weder, wie man mit nem Quarz umgeht, noch, was die letzte Zeile

Also quisiquasi eine PLL mit dem Plattenspielermotor als VCO


zu bedeuten hat :roll: .

Wäre es vielleicht sinnvoll, sich zusätzlich mal in einem Dual-Forum zu erkundigen, was denn für eine Elektronik an Pin 1 & 2 hängt?

Übrigens: Falls es relevant ist, ich meine einen Fehler im Schaltplan entdeckt zu haben. Im oberen Teil rechts unten werden TM 28 und RM 28 durch eine Linie verbunden, die dort von einer anderen geschnitten wird. Nach der Platine und meinem Verstand muss dort aber ein (Knoten-)Punkt hin, damit die anderen drei Spulen überhaupt irgendwie auch mit - verbunden werden können.
pllcd
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Neuer Beitragvon derguteweka am Sonntag 8. April 2007, 08:56

Moin,


pllcd hat geschrieben:Wäre es vielleicht sinnvoll, sich zusätzlich mal in einem Dual-Forum zu erkundigen, was denn für eine Elektronik an Pin 1 & 2 hängt?


Klaro, wenn da eine Antwort kommt, dann waere das natuerlich am einfachsten. Alles was ich hier anstellen kann, sind nur wilde Mutmassungen :)



pllcd hat geschrieben:Den ersten Vorschlag von derguteweka hab ich mal befolgt, je niedriger der Widerstand wurde, desto deutlicher hörte man ein leichtes Brummen beim Laufen. Irgendwie klag das ganze leicht ruckelig, einfach unsauber, mal abgesehen davon, dass er sich immer noch so schnell drehte.


Ich glaub' mal, dass Erfinderlein und ich prinzipiell die selbe Idee verfolgen: Eine variable Eingangsspannung an Pin 1 (ueber einen Schutzwiderstand) anzulegen und damit zu versuchen, die Drehzahl zu aendern. Aufgrund der Schaltung haett' ich jetzt mal gedacht, dass der Spannungsbereich, in dem was entscheidendes passiert, irgendwo zwischen 0V und 5V liegen muesste.
Da passt jetzt deine Beobachtung mit dem Brummen beim Laufen leider garnicht rein.
Die naechste Idee von mir waere jetzt (wenn das mit der Steuerspannung sicher nicht klappt und nicht das Brummen irgendwo anders her( z.b. unsaubere 20V) kommt) eine Pulsweitenmodulation. D.h. die Spannung am Pin 1 ziemlich schnell hintereinander ein- und auszuschalten. Das Verhaeltnis der Ein- zur Ausschaltzeit koennte dann die Drehzahl bestimmen. Nur muss die Schaltfrequenz wahrscheinlich ziemlich hoch gewaehlt werden, weil sonst der Motor "pfeift". Das einzige, was mich zu dieser Annahme bringt, ist das RC GLied CM01/RM01.

pllcd hat geschrieben:...leider weiß ich aber weder, wie man mit nem Quarz umgeht, noch, was die letzte Zeile

Also quisiquasi eine PLL mit dem Plattenspielermotor als VCO


zu bedeuten hat :roll: .

Das mit dem Quarz und mein wirres PLL Gesabbel wird erst dann interessant, wenn du es irgendwie geschafft hast, die Drehzahl des Motors zu variieren.
Der erste Schritt ist, irgendwie mal eine "richtige" Drehzahl einzustellen. Wenn das geht und du noch weiter monstermaessig abbasteln willst, dann wird das mal interessant.

pllcd hat geschrieben:Übrigens: Falls es relevant ist, ich meine einen Fehler im Schaltplan entdeckt zu haben. Im oberen Teil rechts unten werden TM 28 und RM 28 durch eine Linie verbunden, die dort von einer anderen geschnitten wird. Nach der Platine und meinem Verstand muss dort aber ein (Knoten-)Punkt hin, damit die anderen drei Spulen überhaupt irgendwie auch mit - verbunden werden können.


Seh' ich auch so, scheint aber im Platinenlayout zu stimmen.

Gruss
WK
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Neuer Beitragvon pllcd am Sonntag 8. April 2007, 14:31

Hm, wie es aussieht, soll es sich bei dem ganzen um einen quarzgesteuerten Direktantrieb handeln, hier ausführlichst zu sehen:

http://wega.we.funpic.de/
(Dual-->620 Service)

Mir kommen so langsam ein paar Zweifel, ob das so noch durchführbar ist. Oder kann man den Mikroprozessor & Co. umgehen und Pin 1 anders ansteuern (mit Hilfe des Schaltplans im Link)?
pllcd
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Neuer Beitragvon derguteweka am Sonntag 8. April 2007, 15:48

Moin,

pllcd hat geschrieben:Hm, wie es aussieht, soll es sich bei dem ganzen um einen quarzgesteuerten Direktantrieb handeln, hier ausführlichst zu sehen:

http://wega.we.funpic.de/
(Dual-->620 Service)

Mir kommen so langsam ein paar Zweifel, ob das so noch durchführbar ist. Oder kann man den Mikroprozessor & Co. umgehen und Pin 1 anders ansteuern (mit Hilfe des Schaltplans im Link)?

Ja, sowas in der Art hatte ich mir schon gedacht. Aber so wie's aussieht laeuft das mit der Drehzahlregelung schon so, wie ich mir das gedacht hatte: Ueber eine Steuerspannung am Pin 1.
In dem Schaltbild von der Microprozessorsteuerung haengt die Steuerspannung am Pin5. Das ist dann der Ausgang eines als Integrator geschalteten OpaMps (IR01).
Das heisst, das mit der Drehzahlregelung muss so funktionieren, wie Erfinderlein oder ich schon gemutmasst haben - mit einer zwischen 0 und 5V einstellbaren Spannung, die ueber einen Spannungsteiler von 1K/3.9K auf den Pin 1 des Motors gegeben wird. Damit muss sich die Motordrehzahl einstellen lassen, sonst ist da noch irgendwoanders der Wurm drinnen.
Das muss ueber Gleichspannung laufen und nicht ueber Pulsweitenmodulation, denn der IR01 ist als Integrator geschaltet; da kommt ganz sicher eine Gleichspannung raus.

Wenn das klappt, dann kannst du ja mal eine halbwegs "richtige" Drehzahl einstellen und gucken, welche Frequenz dann an Pin 2 deines Motors rauskommt. Wenn ich das Platinenlayout richtig deute, koennten das 66.66Hz bei LPs und 90Hz bei Singles sein - bin mir da aber nicht so sicher. Wenn
du das hast, dann wirds interessant, wie man die Quarzsteuerung hinkriegt - ich schaetz' mal so 3-4 CMOS Chips und 1 Quarz und etwas Huenerfutter als Bauteileaufwand. Also schon machbar. - Oder alternativ natuerlich auch was mit nem uController, so aehnlich wie das Original.

Gruss
WK
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Neuer Beitragvon pllcd am Sonntag 8. April 2007, 18:49

...und siehe da, er wird langsamer! Der ordentliche Drehzahlbereich liegt wohl in etwa bei ca. 0,5V-0,6V.

Damit ergibt sich aber gleich das nächste Problem. Der Motor wird so schwach, dass er wohl ca. 10 Sekunden braucht, um anzulaufen (mit Plattenteller). Nicht daran zu denken, was passiert, wenn da noch ein Schallplatte drauf liegt + Tonarm usw... Da wären es wohl wieder ein paar Sekunden, bis endlich die Drehzahl wieder stimmt, nachdem die Nadel aufgesetzt hat.

So wie ich das sehe, verlangt das nach Regelung, oder?
pllcd
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Neuer Beitragvon derguteweka am Montag 9. April 2007, 14:03

Moin,

pllcd hat geschrieben:So wie ich das sehe, verlangt das nach Regelung, oder?


Wuerd' ich auch so sehen. Das wird dann schon etwas anspruchsvoller als es bisher war...
Interessant wird als naechstes dann der Zusammenhang zwischen der Drehzahl des Motors und der Ausgangsfrequenz am Pin2 sein. Wie schonmal geschrieben: Ich vermute mal, dass es bei 33.3 UPM sowas wie 66.6 Hz sein werden und bei 45 UPM dann 90 Hz. Das muesste jetzt aber sicher sein. Wenn dem so waere, wuerde das bedeuten, dass du einen Quarz und einen Teiler brauchst, die ihrerseits die beiden Frequenzen 66.6Hz und 90Hz erzeugen koennen. Dazu noch einen Phasendiskriminator (XOR-Gatter oder vielleicht geht auch der aus dem CD4046 oder noch ganz anders) und einen Regelverstaerker/Tiefpass (der wird wohl so aehnlich aussehen, wie die Integratorstufe in der Original - Ansteuerelektronik.

Gruss
WK
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Neuer Beitragvon pllcd am Montag 9. April 2007, 16:06

Hm, ich weiß leider nicht, wie ich die Frequenz ohne Oszilloskop bestimmen soll...

Habe jetzt ein Angebot bei ebay entdeckt, wo genau dieser Motor mit entsprechendem Zubehör (Steuerplatine, Trafo) versteigert wird. Macht das Sinn oder ist das dann Geldverschwendung?
pllcd
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Neuer Beitragvon derguteweka am Montag 9. April 2007, 16:36

Moin,

pllcd hat geschrieben:Hm, ich weiß leider nicht, wie ich die Frequenz ohne Oszilloskop bestimmen soll...


Hmm, ohne Scope wirds natuerlich nochmal extra hakelig - koennt' schon auch irgendwie gehen, z.b. mit 50Hz ausm Netz vergleichen(anhoeren) und gucken ob das bei einer Drehzahl von 25UPM der Fall ist, etc.
Das ist aber dann schon ein Sprung in recht kaltes Wasser, denn das ist ja wirklich nur der Anfang...

pllcd hat geschrieben:Habe jetzt ein Angebot bei ebay entdeckt, wo genau dieser Motor mit entsprechendem Zubehör (Steuerplatine, Trafo) versteigert wird. Macht das Sinn oder ist das dann Geldverschwendung?

Tja, wie's halt immer bei Ebay Angeboten so ist...Ich denk', das haengt hauptsaechlich vom Preis bei Ebay, der Wahrscheinlichkeit, dass das alles noch funktioniert (Warum schlachtet einer einen funktionstuechigen DUAL-Plattenspieler aus und verkauft die Innereien?) und von dem Geld und der Zeit ab, die du noch in dein Selbstbauplattenspielerprojekt stecken willst...

Gruss
WK
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Neuer Beitragvon Erfinderlein am Montag 9. April 2007, 17:13

Hi,

eine Lanze für ebay ! Ich kaufe seit sieben Jahren von Griechenland aus über ebay am laufenden Band alles mögliche zum basteln und für andere Zwecke; wenn ich an die weit über 300 Pakete und Päckchen denke kommen da etwa 4000 Euro alleine für die Post heraus.

Abgesehen von zwei drei doofen, welche partou nicht per DHL schicken wollten und ich das an einen Freund in Deutschland schicken liess, ist alles klaglos hier angekommen und bis auf ein teures Messgerät, welches einen von mir reparierbaren Fehler hatte alles bestens. Ramsch habe ich nur in der Tsunami-Aktion erstanden. Aber da war es ja egal.

Wenn der sich gesagt hat, die Elektronik in dem Plattenspieler ist zu schade zum wegwerfen und sich die Mühe macht das auszubauen, glaube ich kaum, dass er das macht um dich zu ärgern.

Würde ich versuchen für ein paar Euros zu ersteigern. Gerade solche Dinge sind ja selten teuer.

LG aus GR
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Neuer Beitragvon Martin67 am Montag 9. April 2007, 20:25

Erfinderlein hat geschrieben:Hi,

eine Lanze für ebay ! Ich kaufe seit sieben Jahren von Griechenland aus über ebay am laufenden Band alles mögliche zum basteln und für andere Zwecke; wenn ich an die weit über 300 Pakete und Päckchen denke kommen da etwa 4000 Euro alleine für die Post heraus.

Abgesehen von zwei drei doofen, welche partou nicht per DHL schicken wollten und ich das an einen Freund in Deutschland schicken liess, ist alles klaglos hier angekommen und bis auf ein teures Messgerät, welches einen von mir reparierbaren Fehler hatte alles bestens. Ramsch habe ich nur in der Tsunami-Aktion erstanden. Aber da war es ja egal.

Wenn der sich gesagt hat, die Elektronik in dem Plattenspieler ist zu schade zum wegwerfen und sich die Mühe macht das auszubauen, glaube ich kaum, dass er das macht um dich zu ärgern.

Würde ich versuchen für ein paar Euros zu ersteigern. Gerade solche Dinge sind ja selten teuer.

LG aus GR



Hallo,

Erfinderlein,
ich bin begeistert von alten Oszilloskopen der Firma Tektronix!
Ich habe mir ein Gerät der 7000 Reihe in ebay ersteigert. Das Gerät war defekt! Nach erfolgreicher Reparatur bin ich jetzt stolzer Besitzer eines Oszilloskops mit analoger Speicherröhre. Wie alt das Ding ist, weiß ich nicht genau. Aber 35 Jahre könnten es schon sein. Es ist erstaunlich welche Qualität das Gerät heute noch zu Tage bringt.

pllcd, Macht Spaß etwas zum laufen zu bringen. Ich unterstütze deshalb den Ansporn von Lothar!

Gruß

Martin
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Neuer Beitragvon Erfinderlein am Montag 9. April 2007, 22:02

Hallo Martin,

den 7600 habe ich mir 1974 für 42.000.-DMchen neu gekauft. So betrachtet kommt deine Schätzung ganz gut hin mit etwa 35 Jahren.

In USA hatte ich Ende 60.er ein 1 GHz sampling Scope. Da waren wenn ich mich richtig erinnere 78 Stück 6AK5 als Kettenverstärker drinn. Sollen davon nur 2 Stück für das Militär gebaut worden sein. Das wäre heute natürlich das Sammlerstück ! Gewicht mit separatem Netzteil etwa 70 kg.

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