Anzeige für Sprungrichter

Alle allgemeinen Themen zu Elektronik und Elektro

Alle allgemeinen Themen zu Elektronik und Elektro

Moderator: Moderatorengruppe

Re: Super

Neuer Beitragvon gerold am Donnerstag 10. Januar 2008, 18:54

zacki hat geschrieben:Achso, wie trenne ich den I²c ab? Meinst Du damit das: Aktivieren/Deaktivieren der I2C Pullups.

Hallo Jens!

Ich habe jetzt nicht viel Zeit -- muss gleich weg. Aber vorab:

Ich meine den I²C-EEPROM, der auf dem Board drauf ist. Das ist ein EEPROM, in dem du Daten speichern kannst. Zum Speichern und Auslesen wird dieser EEPROM mit I²C angesprochen. Ich glaube gesehen zu haben, dass dafür zwei Jumper auf dem Board sind. Muss nochmal nachlesen. Oder schlicht und einfach -- den EEPROM-Chip weg lassen.

Bis morgen, muss jetzt weg...

mfg
Gerold
:-)

PS: Lesestoff: http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/I2C
http://halvar.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
Benutzeravatar
gerold
30859
Bronze Mitglied
 
Beiträge: 127
Registriert: Montag 30. Juli 2007, 11:19
Wohnort: Oberhofen im Inntal (Tirol)
Postleitzahl: 6410
Land: Austria / Österreich

HM

Neuer Beitragvon zacki am Freitag 11. Januar 2008, 08:34

Aber den Master kann ich so belassen, weil der braucht ja den I²C - oder? :bang:
zacki
Threadstarter
30891
Junior Mitglied
 
Beiträge: 23
Registriert: Freitag 4. Januar 2008, 08:31

Re: HM

Neuer Beitragvon gerold am Freitag 11. Januar 2008, 09:45

zacki hat geschrieben:Aber den Master kann ich so belassen, weil der braucht ja den I²C - oder?

Hallo Jens!

Ein EEPROM ist ein wiederbeschreibbarer, nicht flüchtiger Speicher, der meist zum Zwischenspeichern von Einstellungen verwendet wird. Der Chip, der auf dem Testboard drauf ist, ist also nur ein externer (nicht in den ATmega integrierter) Speicher, der über I²C (also über zwei Leitungen) angesprochen wird.

I²C ist die Art der Datenübertragung mit zwei Leitungen. Ein Chip kann ein I²C-Master sein, der den Takt vorgibt und die Slave-Chips abfragt bzw. Daten an die Slave-Chips sendet.

Dann gibt es noch den Slave. Dieser antwortet nur, wenn ein Master ihn fragt.

Auf dem Testboard ist ein EEPROM-Chip drauf. Dieser EEPROM-Chip ist ein I²C-Slave und der ATmega16 ist der I²C-Master, der diesem EEPROM-Chip Befehle gibt. Z.B. "speichere das Byte X im Ort Y" oder "lese das Byte X vom Ort Y aus und gib mir dieses Byte zurück".

Das alles passiert über zwei Leitungen. Eine Datenleitung und eine Leitung mit dem Takt den der Master für die Datenübertragung vorgibt.

Wenn du jetzt einen ATmega16 für die Außenstationen herrichtest, dann wird der ATmega16 selber zum I²C-Slave, der nur mehr auf die Anfragen des Master antwortet. Der Master ist in diesem Fall die Station im Turm.

Da es schwieriger und in deinem Fall absolut unnötig ist, den ATmega16 zuerst mal als Slave auf Anfragen des Masters antworten zu lassen und gleichzeitig den ATmega16 auch als Master für die Kommunikation mit dem EEPROM-Chip zu verwenden, würde ich es einfach nicht tun. Weg mit dem EEPROM-Chip.

Jeder I²C-Slave hat eine Adresse auf die er anspricht. Und alle I²C-Chips sind miteinander verbunden. Wenn du jetzt auf jeder Außenstation nicht nur den ATmega16 als Slave hast, sondern auch noch den EEPROM, der auf der Platine mit drauf ist, dann schleifst du "Last" und mögliche Fehlerquellen mit, die einfach nicht nötig sind.

Und der EEPROM, der auf der Platine mit drauf ist, hat nichts mit der I²C-Kommunikation zu tun, die zwischen den ATmega-Controllern aufgebaut wird. Er ist einfach nur unnötig. Er ist nur zum Testen und demonstrieren von I²C-Verbindungen auf dem Testboard mit drauf. Denn mit so einem I²C-EEPROM lässt sich I²C sehr leicht demonstrieren und lernen.

Der ATmega16 hat selber einen 512 Byte großen EEPROM eingebaut. In diesen kannst du alles schreiben was du möchtest. Du brauchst keinen externen EEPROM mehr dafür.

Der ATmega16 hat hardwareseitig I²C eingebaut. Beim ATMega16 nennt sich das aber nicht I²C sonder TWI (Two Wire Interface). Die dafür vorgesehenen Pins sind PC0 (SCL) und PC1 (SDA).

Wie in diesem Bild
Bild
werden dann die Geräte zusammengeschlossen.

Mit dem P82B96 http://www.alldatasheet.com/datasheet-p ... 82B96.html kannst du diese Leitungen verlängern. In deinem Fall ist wahrscheinlich die unterste Zeichnung auf Seite 6 des Datenblattes die beste Lösung. Du hängst an die Linke Seite vor den P82B96, den Master und an die rechte Seite hinter den P82B96, die Slaves (Mehrzahl). Wichtig dabei ist, dass du an die P82B96 jeweils 12 V anlegst. 5 V könnte bei langen Leitungen zu wenig sein.

Ich hoffe, damit ein wenig Licht ins Spiel gebracht zu haben.

Wenn du noch Fragen hast -- einfach fragen! :-)

mfg
Gerold
:-)
http://halvar.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
Benutzeravatar
gerold
30892
Bronze Mitglied
 
Beiträge: 127
Registriert: Montag 30. Juli 2007, 11:19
Wohnort: Oberhofen im Inntal (Tirol)
Postleitzahl: 6410
Land: Austria / Österreich

Neuer Beitragvon gerold am Freitag 11. Januar 2008, 10:04

Hallo Jens!

Auf Seite 8 im Datenblatt http://www.alldatasheet.com/datasheet-p ... 82B96.html ganz unten, findest du eine Tabelle mit den Übertragungswerten.

Für dich ist wahrscheinlich die Zeile mit der Kabellänge 100 m zutreffend. Dort findest du die Werte für R1, R2 und C2. Auch den Hinweis auf die 12 Volt für die Datenübertragung findest du dort.

mfg
Gerold
:-)
http://halvar.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
Benutzeravatar
gerold
30893
Bronze Mitglied
 
Beiträge: 127
Registriert: Montag 30. Juli 2007, 11:19
Wohnort: Oberhofen im Inntal (Tirol)
Postleitzahl: 6410
Land: Austria / Österreich

Neuer Beitragvon zacki am Freitag 11. Januar 2008, 14:32

Also jetzt versteh ich das gleich nicht mehr. Sicher müssen ja die Slaves auch dem Master antworten. Das bedeutet das auch die Slaves einen I²C bräuchten? Und kommunizieren denn nun alle Slaves über 1 Kabel also 2 Leitungen miteinander, oder brauche ich 5 Kabel - also 10 Leitungen? Jetzt bin ich echt verwirrt. Ich versuch mir mal ein Blockschaltbild zu zaubern.
zacki
Threadstarter
30896
Junior Mitglied
 
Beiträge: 23
Registriert: Freitag 4. Januar 2008, 08:31

I2C

Neuer Beitragvon BernhardS am Freitag 11. Januar 2008, 14:46

Und kommunizieren denn nun alle Slaves über 1 Kabel also 2 Leitungen miteinander,

JA
oder brauche ich 5 Kabel - also 10 Leitungen?[

Nein
BernhardS
30898
Moderator
 
Beiträge: 4007
Registriert: Donnerstag 17. Februar 2005, 17:50
Postleitzahl: 84028
Land: Germany / Deutschland

Danke

Neuer Beitragvon zacki am Freitag 11. Januar 2008, 17:16

So, also bis hierher erstmal meinen DANK ! Ich glaub ich habe alles soweit verstanden. Ich bin mir sicher das ich mich nach Fertigstellung der Platinen wieder melde :D
zacki
Threadstarter
30905
Junior Mitglied
 
Beiträge: 23
Registriert: Freitag 4. Januar 2008, 08:31

Neuer Beitragvon gerold am Freitag 11. Januar 2008, 19:38

Hallo Jens!

Das Display ist fertig. :-)

Hier zwei Bilder:
Bild

Bild

Ich muss mir nur noch mal schnell den Quellcode durchsehen. Dann poste ich diesen hier.

mfg
Gerold
:-)
http://halvar.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
Benutzeravatar
gerold
30919
Bronze Mitglied
 
Beiträge: 127
Registriert: Montag 30. Juli 2007, 11:19
Wohnort: Oberhofen im Inntal (Tirol)
Postleitzahl: 6410
Land: Austria / Österreich

Neuer Beitragvon gerold am Freitag 11. Januar 2008, 19:46

Hallo!

Den Quellcode zu "serialdisplay.py" findest du hier:
(ALT: http://paste.pocoo.org/show/20700/)
Neu: http://paste.pocoo.org/show/20746/

Und hier ein einfaches Bascom-Programm, mit dem man über die Serielle Schnittstelle Daten an das Programm schickt:
http://paste.pocoo.org/show/20701/

Da ich keine Lust habe, für so ein kleines Programm ein Setup zu erstellen, musst du dir die nötigen Abhängigkeiten selber installieren. Das ist aber keine Hexerei:

Installation unter Windows:

Die komplette Installation muss als Benutzer mit Administratorrechten durchgeführt werden.

Zuerst brauchst du Python. Das ist die Programmiersprache in der das Programm geschrieben ist.
Die Installationsdatei für Python holst du dir hier http://python.org/ftp/python/2.5.1/python-2.5.1.msi. Starte die Installation mit einem Doppelklick auf die Datei und installiere Python mit den vorgeschlagenen Standardoptionen. Danach wäre es super, wenn du den Computer neu starten würdest. Auch wenn du dazu nicht aufgeforder wirst.

Dann brauchst du noch wxPython. Das ist das Toolkit mit dem die grafische Oberfläche erstellt wurde. Die wxPython-Installationsdatei findest du hier: http://downloads.sourceforge.net/wxpyth ... 1-py25.exe
Starte die Installation (nach der Python-Installation und nach dem Neustart des Computers) mit einem Doppelklick. Die vorgegebenen Standardeinstellungen sind keine schlechte Wahl.

Um auf den Seriellen Port zugreifen zu können, brauchst du noch *pywin32*. Das ist auch wieder ein normales Setup, das du mit einem Doppelklick starten kannst. Zu finden unter:
http://downloads.sourceforge.net/pywin3 ... g_mirror=0

Dann fehlt nur noch pySerial, welches einen einfachen Zugriff auf den Seriellen Port ermöglicht. Das ist auch nur eine einfache Setup-Datei. Mit Doppelklick starten und installieren lassen. Zu finden unter:
http://downloads.sourceforge.net/pyseri ... g_mirror=0

Das war die Installation. Den Text zu schreiben dauerte länger als die Installation. :roll:

Infos zum Programm:
Das Programm selber ist nur eine einfache Textdatei mit der Dateiendung "py". Nach der Installation gibt es im Startmenü einen neuen Ordner: "Python 2.5".

Öffne aus diesem Ordner das Programm "PythonWin". Das ist ein kleiner Editor, mit dem man Python-Programme schreiben kann. Erstelle eine neue Python-Datei: Menü: File -> New -> Python script.

Kopiere den Quellcode aus http://paste.pocoo.org/show/20746/ und füge diesen in das leere Blatt ein. Achte auf die Einrückungen. Diese dürfen nicht verändert werden. Sie sind ein Syntax-Element der Programmiersprache Python.

Das sieht dann in etwa so aus:
Bild

Danach kannst du das neue Python-Programm abspeichern: Menü: File -> Save as...
Als Name würde ich "serialdisplay.py" angeben. Am Besten du speicherst das Programm zuerst mal in den Desktop.

Das Programm kannst du selbst anpassen. Du musst es dafür nur wieder in PythonWin öffnen.

Einstellungen:
Die Einstellungen für die Serielle Schnittstelle (COMM) findest du in den Zeilen 28 bis 38. Diese dürften selbsterklärend sein.

Darunter (Zeilen 40 bis 61) sind die Einstellungen, die das Anzeigefenster betreffen. Dort kannst du die Zeilenanzahl und Spaltenanzahl verändern. Die Schriftgröße musst du so anpassen, dass dein Fenster mit den angegebenen Spalten schön ausgefüllt ist. Die ideale Größe hängt von deiner Bildschirmauflösung ab.

Die Farben habe ich nach Gefühl auf Schwarz/Grün gestellt. Das kann man leicht ändern.

Wenn du ``FULLSCREEN = True`` einstellst, dann bedeckt das Fenster den ganzen Bildschirm und hat auch keine Titelzeile mehr. Dann kannst du das Programm über die Tastenkombination <ALT>+<F4> wieder beenden.

Wenn du ``STAY_ON_TOP = True`` einstellst, dann ist dieses Fenster immer oben auf. Kein anderes Fenster kann sich über dieses Fenster stellen. Das ist für den Echtbetrieb gedacht. Während eines Wettbewerbes sollte nicht unbedingt irgendein Wartungsprogramm (z.b. Virenscanner) der Punktanzeige die Show stehlen. ;-)

Da fällt mir ein: Es ist keine schlechte Idee, während des Wettbewerbs den Bildschirmschoner und die Stromsparfunktionen auszustellen. Nicht dass alle paar Minuten der Bildschirmschoner erscheint, oder der Bildschirm auschgeschalten wird. :P

Die Einstellung ``FORCE_WINDOW_FOCUS = True`` gibt an, dass alle paar Sekunden versucht wird, das Fenster in den Vordergrund zu schieben. Das ist nur eine Sicherheitsmaßnahme. Diese Einstellung muss nicht sein, kann aber bei lästigen Windowsprogrammen helfen, um die reibungslose Displayanzeige zu gewährleisten.

Programmablauf:
Das Programm "serialdisplay.py" kann mit einem Doppelklick gestartet werden. Es öffnet sofort danach den in den Einstellungen angegebenen COMM-Port und horcht dort auf Datenübertragungen.

Zuerst wird nur das Testbild (12345...) angezeigt. Sobald das Programm Daten von der Seriellen Schnittstelle übermittelt bekommt, werden diese im Fenster angezeigt. Vorsicht: Zu lange Zeilen werden einfach abgeschnitten.

Wenn der Text "<L1>Hallo" übermittelt wird, dann wird der Text "Hallo" in der ersten Zeile angezeigt. Wird der Text "<L2>Servus" übermittelt, dann wird "Servus" in der zweiten Zeile angezeigt. Usw.

Wird "<Lx>" nicht angegeben, dann wird der Text in der letzten Zeile (unten) angefügt.

Fehler aufspüren:
Falls das Programm bei dir nicht funktioniert, kannst du es direkt über PythonWin starten. Öffne dazu das Programm in PythonWin. Starten lässt es sich mit einem Klick auf das Symbol mit dem laufenden Männchen in der Symbolleiste.

Falls es zu einem Fehler kommt, wird dieser im Fenster "Interactive Window" angezeigt. Mit der dort angezeigten *kompletten* Fehlermeldung kann ich dann ziemlich sicher herausfinden was nicht funktioniert.

Und schon fällt mir noch etwas ein. Ich habe das Programm so programmiert, dass der Mauszeiger nicht sichtbar ist wenn er über dem Fenster steht. Wenn du das nicht haben möchtest, dann kann ich das wieder raus nehmen.

Fragen? Änderungswünsche?

mfg
Gerold
:-)

EDIT: Code geändert. Es hatte sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. :-)
http://halvar.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
Benutzeravatar
gerold
30921
Bronze Mitglied
 
Beiträge: 127
Registriert: Montag 30. Juli 2007, 11:19
Wohnort: Oberhofen im Inntal (Tirol)
Postleitzahl: 6410
Land: Austria / Österreich

Danke

Neuer Beitragvon zacki am Dienstag 15. Januar 2008, 07:15

Danke für Deine Arbeit !!! Ich werds versuchen wenn das ganze fertig ist. Ich hoffe nur das ich das Basic bis dahin einigermaßen beherrsche. Bis Mai ist nicht viel Zeit für sowas....
zacki
Threadstarter
31018
Junior Mitglied
 
Beiträge: 23
Registriert: Freitag 4. Januar 2008, 08:31

Re: Danke

Neuer Beitragvon gerold am Dienstag 15. Januar 2008, 08:48

zacki hat geschrieben:Ich hoffe nur das ich das Basic bis dahin einigermaßen beherrsche. Bis Mai ist nicht viel Zeit für sowas....

Hallo Jens!

Kauf dir dieses Buch und die zugehörige Experimentierplatine:
http://www.rowalt.de/mc/avr/avrbuch/index.htm

Auch wenn es darin um den ATmega8 geht. Der ATmega16 unterscheidet sich nur in der Pin-Belegung und ein paar Kleinigkeiten. Alles was du mit dem ATmega8 lernst, kannst du direkt auf den ATmeag16 oder ATmega32, usw. übertragen.

Mit diesem Buch lernst du in wenigen Tagen/Wochen alles was du für dein Projekt brauchst. Das meine ich ernst :!:

Kaufe dir auch gleich diesen Programmer: mySmartUSB http://www.conrad.de/goto.php?artikel=191510

Damit sparst du dir die Experimente mit dem im Buch erklärten Parallelport-Programmer. Das spart auch wieder ein paar Tage.

Ich weiß nicht, wie deine Vorkenntnisse sind. Aber ein Steckbrett wie dieses http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4; ... SORT=artnr für kleine Testaufbauten ist ideal um schnell zu entwickeln.

Dieses Testboard http://www.kreatives-chaos.com/artikel/ ... stboard-v2 kann man, glaube ich, nicht kaufen.

Ich würde dir zum Testboard von Pollin raten: http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=d ... Y5OTgxOTk=

Wenn es dir nicht zu groß ist (ca. 18 x 11 cm), dann kannst du dieses Testboard auch als Basisplatine für den Aufbau der Außenstationen und des Masters verwenden.

Als Spannungsversorgung der Boards brauchst du 8-12 Volt. Da du sowiso stabilisierte 12 Volt für die Datenübertragung brauchst, sind 12 Volt wahrscheinlich keine schlechte Wahl.

Hier noch ein Link zu einem Display: http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=d ... OTk4&ts=20

Und hier ein Link zu einem Tastenfeld: http://www.conrad.de/goto.php?artikel=709840




Ich fasse zusammen:

Du brauchst das Buch: "AVR Mikrocontroller Lehrbuch"
und die zugehörige Experimentierplatine. Beides bekommst du bei Segor. http://cgi.segor.de/user-cgi-bin/sidest ... rowalt&M=1
Allerdings würde ich bei Segor nachfragen ob du damit auch wirklich die 2. Auflage des Buches bekommst.

Du brauchst den mySmartUSB-Programmer. Damit vermeidest du Probleme mit dem Parallelport und kannst gleich los legen.

Mit dem Pollin-"ATMEL Evaluations-Board Version 2.0" kannst du deine Experimente auf den ATmega16 ausweiten und dieses vielleicht sogar als Basis für deine Außenstationen und die Hauptstation verwenden. -- Falls es dir nicht zu groß ist.

Du brauchst ein LCD und ein Tastenfeld.

Du brauchst einen oder zwei ATmega16 und einen oder zwei ATmega8 zum Experimentieren und zum Aufbauen der Prototypen. Wenn du schon dabei bist, das Evaluations-Board bei Pollin zu bestellen, dann kannst du diese gleich mitbestellen.
- http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=d ... gwOTk4OTk=
- http://www.pollin.de/shop/shop.php?cf=d ... Y5OTgxOTk=

Bei Reichelt bekommst du den P82B96 (I²C-Extender) http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=4; ... SORT=artnr
Davon brauchst du zwei Stück.

Da fällt mir noch ein, dass du natürlich auch ein Nullmodemkabel http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=3; ... TICLE=3971 brauchst. Und falls du kein USB-Kabel hast, brauchst du so eines auch noch: http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2; ... ;OFFSET=16


mfg
Gerold
:-)

PS: Wie sind deine Vorkenntnisse -- damit wir nicht immer aneinander vorbei reden?
Zuletzt geändert von gerold am Samstag 26. Januar 2008, 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
http://halvar.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
Benutzeravatar
gerold
31019
Bronze Mitglied
 
Beiträge: 127
Registriert: Montag 30. Juli 2007, 11:19
Wohnort: Oberhofen im Inntal (Tirol)
Postleitzahl: 6410
Land: Austria / Österreich

DANKE

Neuer Beitragvon zacki am Donnerstag 17. Januar 2008, 07:26

Also: Ich weis schon nicht mehr wie ich mich für diesen Service bedanken soll. Vorkenntnisse: Ich hab mit µC noch nie was zu tun gehabt. Bei Elektronik an sich sind die Grundlagen schon klar.
zacki
Threadstarter
31045
Junior Mitglied
 
Beiträge: 23
Registriert: Freitag 4. Januar 2008, 08:31

Rückmeldung

Neuer Beitragvon zacki am Dienstag 29. Januar 2008, 07:14

So, mal eine Rückmeldung von mir. Die 2 Boards sind aufgebaut, Display funktioniert. Aber mal wieder eine Frage. die Datenleitung: Nehme ich die direkt vom ATMega (SCL SDA)?
zacki
Threadstarter
31276
Junior Mitglied
 
Beiträge: 23
Registriert: Freitag 4. Januar 2008, 08:31

Re: Rückmeldung

Neuer Beitragvon gerold am Dienstag 29. Januar 2008, 08:08

zacki hat geschrieben:So, mal eine Rückmeldung von mir. Die 2 Boards sind aufgebaut, Display funktioniert. Aber mal wieder eine Frage. die Datenleitung: Nehme ich die direkt vom ATMega (SCL SDA)?

Hallo zacki!

Ich freue mich sehr über die Rückmeldung und auch, dass du das Display schon ansteuern kannst. :D

Um zwei Geräte mit I2C miteinander zu verbinden brauchst du zwei freistehende Leitungen, die jeweils mit einem Widerstand gegen VCC gezogen werden.

An diese zwei Leitungen kannst du die SCL- und SDA-Ausgänge der ATmega16 direkt anschließen. So wie es weiter oben in diesem Thema schon in einem Bild aufgezeigt wird.

Im ATmega16-Datenblatt auf Seite 166 wird TWI (I2C) aus Sicht des µC erklärt. Dort findest du auch einen Anschlussplan für I2C.

Im "AVR Mikrocontroller Lehrbuch" ab Seite 147 wird I2C erklärt. Inklusive Anschlussplan und Programmbeispielen.
Dort wird erst mal I2C aus Sicht des Masters erklärt. Als Beispiel wird per I2C ein EEPROM beschrieben und ausgelesen. Auf die Client-Seite möchte ich erst eingehen, sobald du die Master-Seite durchprobiert hast.

Wenn du die Leitungen zwischen zwei Geräten verlängern möchtest, dann musst du dich an den Schaltplan ganz unten auf Seite 6 im P82B96-Datenblatt halten.

Wenn mehrere Geräte an die I2C-Leitungen angeschlossen werden sollen und diese Geräte **nicht direkt nebeneinander**, sondern einen oder mehr Meter auseinander stehen, dann solltest du vor jedes Gerät einen P82B96 schalten und dich an den Schaltplan auf Seite 11 im P82B96-Datenblatt halten. Die **lange** Leitung wird mit zwei Widerständen gegen 12 Volt gezogen. Hinter jedem P82B96 werden die **kurzen** Leitungen jeweils mit Widerständen gegen VCC 5 Volt gezogen.

Genügt dir das? Sonst versuche ich einen Schaltplan zu zeichnen. Das mache ich aber nur, wenn es zum Verständnis unbedingt notwendig ist.

mfg
Gerold
:-)
http://halvar.at | Kleiner Bascom AVR Kurs
Wissen hat eine wunderbare Eigenschaft: Es verdoppelt sich, wenn man es teilt.
Benutzeravatar
gerold
31277
Bronze Mitglied
 
Beiträge: 127
Registriert: Montag 30. Juli 2007, 11:19
Wohnort: Oberhofen im Inntal (Tirol)
Postleitzahl: 6410
Land: Austria / Österreich

Jetzt wirds ernst

Neuer Beitragvon zacki am Donnerstag 7. Februar 2008, 10:21

So, ich hab nun die ersten beiden komplett fertig. Siehe Attachment. Aber mit der programmiererei komme ich erwartungsgemäß nicht wirklich weiter. Irgendwie schaffe ich es nicht die Tastaturmatrix auszulesen. Irgendwie muß ich dem ja beibringen welche Anschlüsse der Matrix an welchem pin hängen. Bei mir kommt da nur mißt dabei raus. Ich versuchs weiter.....
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
zacki
Threadstarter
31452
Junior Mitglied
 
Beiträge: 23
Registriert: Freitag 4. Januar 2008, 08:31

VorherigeNächste

Zurück zu Elektronik Allgemein

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Google [Bot] und 23 Gäste